Jul 31 2007

Und …!!

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… weiter gehts schon wieder.

Morgen frueh geht es nach Bocas del Toro in Panama. Das Wetter scheint fuer die naechsten Tage prima und da Bocas in suedwestlicher Richtung liegt duerfte es auch mit der Windknabberei ein Ende haben.

Der gestrige Tag stand natuerlich im Zeichen des Pactor :-) . Eine Anfrage bei der Herstellerfirma SCS ergab leider, das eine Ferndiagnose nicht moeglich ist. Also einschicken! Aber von Providencia aus? Duerfte wahrscheinlich ewig dauern. Hier gibt es lediglich eine (1) Faehrverbindung pro Woche zum Festland. Schon leicht entnervt erfahren wir dann vom hiesigen Einklarierungsagenten Mr. Bush (NEIN… nicht verwandt) das es hier doch tatsaechlich einen FedEx Stuetzpunkt gibt. Angeblich geht mehrmals woechentlich ein FedEx Transport (per Flugzeug) nach Bogota und von dort direkt nach Frankfurt. Das waere natuerlich ziemlich genial. Aber schaun wir mal … genaueres erfahren wir gleich.

Ansonsten gibt es von hier nicht viel zu erzaehlen. Wir verbringen den Tag mit Bootspflege, Routenplanung (wohin denn nun? Bocas oder Colon?), zwischendurch immer mal wieder an Land … thats it. Gibt nicht so viel zu tun hier.

Ok … wir melden uns erstmal ein paar Tage ab. Sofern uns der Wind nicht im Stich laesst, melden wir uns am Samstag aus Panama!!


Jul 30 2007

Mist …!!

… Pactor-Modem im Ar…!!

Das ist diese kleine Kiste, welche dafuer sorgt, das unser Geschreibsel vom Computer hinaus hin die weite Welt geblasen wird. TOT! Einfach so, von einem Tag auf den anderen. Kann doch jetzt nicht wirklich wahr sein, odr.?? Nun gut, was solls. Ich werd mal sehen ob das Ding per Ferndiagnose zu reparieren ist. Falls nicht, kommen da ein paar Segler im September aus Deutschland zurueck … vielleicht koennen die mir dann ja ein neues Teil mitbringen??!

Was bedeutet das nun fuers Logbuch? Tja … kein Pactor, kein Logbuch … ausser ich hab (so wie jetzt gerade) Internetanschluss. Also bitte nicht wundern wenn mal ein paar Tage nix kommt :-( !!

Ansonsten geniessen wir immer noch die Zeit auf Povidencia. Wirklich sehr nettes Inselchen. Mal wieder extrem relaxed und die Locals mehr als freundlich. Tagsueber cruist man hier mit dem Roller zu einem der Straende oder kurvt ueber die einzige Inselstrasse und abends schlendert man ueber eine kleine Promenade, gruesst freundlich, zischt ein Bierchen nebenbei und starrt in den Sternenhimmel :-) .


Jul 27 2007

Sieht so aus …!!

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.. als koennten es doch ein paar Tage mehr werden :-) .

Der Wetterbericht sagt wieder Welle vorher und ein erster kleiner Erkundungsgang im kleinen Zentrum von Catalina Harbour, dem Capital von Providencia, verheisst ganz interessante Aus- und Einblicke. Zudem koennen wir hier auch unsere Gasflaschen fuellen lassen! Dank exzessiver Brot- und Kuckenbackerei ist fast alles an Gas aufgebraucht. In ganz Guatemala und Honduras hatten wir mangels passender Adapter leider keine Chance, aber hier sind unsere Gasflaschen wieder -voll normal- . Nur …. es geht erst am Montag. Naja .. wir werden heute Abend nochmal an Land gehen und uns ein wenig ausgiebiger umschauen. Danach sehen wir weiter :-) Vieleicht auch doch noch ein Tauchgang an der 1835 gesunkenen Jackdawn? Oder eine Busrundfahrt?


Jul 26 2007

Es ist dann …!!

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… Providencia geworden :-)

Die gestrige Flautenduempelei ging noch bis zum fruehen Abend. Teilweise hatte ich echte Bedenken, das wir wieder ans Festland treiben :-) . Aber spaeter wurde unser Warterei belohnt. Der Wind stieg auf 20 Kn und das auch noch aus Nordost, somit lag Providencia direkt auf unserem Kurs. Bis morgens um 6.00 Uhr rauschten wir geradewegs auf Ziel zu.

War aber klar, das das nicht so weiter gehen konnte. Teilweise 30 Knoten und die mal wieder aus Ost waren angesagt. Also erst rumgehampel an Deck zwecks Segelverkleinerung und dann wieder Knabberei hoch am Wind. Nicht zu vergessen, das sich die Welle mal wieder auf 6-8 ft hochgeschaukelt hatte :-) . Klar, wir haetten auch mit halbem Wind nach San Andres fahren keonnen, aber 30 Meilen vor dem Ziel??? Nene … wir wollten nach Providencia!!

Und da liegen wir jetzt auch vor Anker :-) . Die Officials waren gerade schon an Bord … sehr freundlich und ausserordentlich bemueht, uns ihre Insel schmackhaft zu machen. Das wir nur 1-2 Tage bleiben wollen erstaunte sie, da … Our island is the most beautyful place on the world! Hab ich das nicht schonmal irgendwo gehoert?? Wo war das noch?? Guanaja?? Keine Sorge verehrter Leser … hier wird es definitiv nicht ooo lange dauern. Die Hurricanes stehen in den Startloechern und Lauan ist erst wieder ab 13 Grad Nord (San Andres) versichert! Also fix weiter!

So, Heike liegt schon in der Koje … ich mach mir nen paar Spaghetti … bis morgen!


Jul 25 2007

Wir knabbern …!!

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… weder an Crackers noch an des anderen Ohrlaeppchen!

Ne, am Wind und das seit nunmehr 24 Stunden. Suedoestliche Winde und diese auch nur mit knapp 10 Knoten. da wir es diesmal ernst meinen und definitiv NICHT motoren wollen, bedeute das die letzten Stunden einen Durchschnitt von knapp 3 Knoten :-) . Dummerweise lag dann auch noch ein Riff in unserem Weg, welches wir bei NE locker hatten umfahren koennen. Also mitten in der Nacht, wir rauschen gerade mit ca. 2 Knoten dahin, Wende und wieder weiter weg vom Ziel. :-) .

Tja … nun ist Mittag … der Wind ist bis auf 5 Knoten runtergegangen und wir duempeln so dahin. Wetterbericht sagt 15 Knoten aus NE … mal sehen!

Achja … etwas leckeres zu knabbern gab es dann gestern noch. Obwohl wir extrem langsam waren, hat doch tatsaechlich eine Makrele angebissen :-) . Reicht doch glatt fuer 2 Tage!


Jul 24 2007

Naechster Halt …!!

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… Kolumbien, bzw. Providencia oder San Andres.

Wir sind wieder auf der Piste. Seit 4.00 Uhr motoren wir genau 90 Grad um noch ein wenig Ost gutzumachen. Wenn alles gut laeuft und der Wettergott mitspielt, koennen wir in ca. 2-3 Stunden die Segel setzen und dann gemuetlich nach Sueden segeln.

Gestern ging es noch einmal an Land um den Eremiten zu besuchen. Wir hatten vorher unsere Backskisten nach Dosengerichten durchsucht und ihm davon einige mitgebracht, damit der arme Kerl nicht immer nur Reis mit Bohnen und Fisch, bzw. Fisch mit Reis und Bohnen oder manchmal auch Bohnen und Fisch und Reis essen muss :-) . Als Dank gab es fuer uns ein paar schicke Muschelgehaeuse fuer die Lieben daheim und reichlich praeparierte Kokosnuss fuer uns :-) .

Ich leg mich jetzt erstmal aufs Ohr … bis spaeter!


Jul 23 2007

Der naechste …!!

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… Ausfall.

Irgendwie scheint einiges an Bord zu ahnen, das wir auf dem Weg nach Panama, also zu den Shipchandlern sind. In letzter Zeit war uns schon aufgefallen, das die Batterien irgendwie nicht mehr den Saft so gehalten haben, wir wir uns das vorstellten. Nachdem dann getsern morgen die Anzeige schon wieder bis auf 12.1 Volt hinunter war - obwohl wir ja am Tag vorher gerade fast 12 Stunden motort hatten - sind wir der Sache dann doch mal genauer auf den Grund gegangen. Irgendwo musste ein Leck sein aus dem der Strom nur so raustroepfelte.

Es dauerte nicht lange und wir hatten den Uebeltaeter gefunden! Eine der Batterien schien einen Kurzschluss zu haben, war kochendheiss und die Saeure brodelte regelecht. Also … abgeklemmt und nu ist alles wieder prima. Der Wind und die Sonne reichen wieder, um unsere Energie oben zu halten.

Also irgendwie ist seit dem Rio Dulce er Wurm in unserer Elektrik. Erst eins der Solarpanele, dann die Lima, nun eine Batterie …. seltsam. Oder einfach der Zahn der Zeit? Oder hat uns die Batterie darauf hinweisen wollen, das man tunlichst NICHT an einem Freitag losfaehrt? Ich vermute allerdings, das Schicksal will, das wir nicht an den Shipchandlern in Panama vorbeirennen sollen, ohne die Visa zu zuecken :-) .

Ok … ihr wisst ja wo die Google Leiste zum anklicken ist :-) :-)


Jul 22 2007

Cayos Vivorillo …!!

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… kleine verstreute Inselgruppe samt vorgelagertem Riff.

Also der ideale Platz fuer einen Stopover. Eigentlich wollten wir zuerst auf die 15 sm entfernten Hobbies, aber irgendwie passte dieses Fleckchen dann doch besser in die Routenplanung. Von hier aus geht es jetzt wieder suedwaerts, d.h. der Wind darf jetzt gerne wieder zunehmen. So 15-20 kn. waeren nett :-) . Naechstes Ziel ist entweder Providencia oder San Andres welche beide schon zu Kolumbien gehoeren. Da wir San Andres allerdings schon kennen, wird es wohl wahrscheinlich Providencia werden. Mal sehen wie es so laeuft!!

Das klackern an der Welle scheint uebrigens tatsaechlich vom Lager zu kommen, die Opferanode sitzt bombenfest. :-( . Wir werden uns nun also ueberlegen muessen, wo wir bei Zeiten aus dem Wasser gehen um Welle, Lager und Schraube wieder zu richten. Colon in Panama waere naheliegend, allerdings sollen die Marinas und Standplaetze dort exorbitant teuer sein. Andere Moeglichkeit waere Cartagena, zwar guenstiger, aber nicht sooo gut ausgestattet. Obwohl … in jedem Fischerhafen sollte es eigentlich Jungens geben, die soetwas hinbekommen?? Supi! Werd ich wohl morgen mal die moeglichen Marinas anmailen.

Aber sonst ist alle in bester Ordnung. Auf einer der hiesigen Inseln lebt ein einsamer Aussenposten, der gestern gleich angerudert kam und uns um Zigaretten bat. Obwohl ich ja jetzt Nichtraucher bin (quaelend!!) haben wir fuer solche Momente natuerlich immer einen Notvorrat an Bord. Als Dank versorgte er uns spaeter mit Kokosnuessen und Conchfleisch. Guter Tausch :-)


Jul 21 2007

Still …!!

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… ruht die See!

Also da kann man sich wirklich nicht beklagen. Viel besser haette das Timing eigentlich kaum sein koennen. Wie vorhergesagt hatten wir die letzten 24 Std. eine laue Brise auf die Nase und dazu so gut wie keine Welle. Das machte den Abschied von Guanaja doch erheblich einfacher. Ehrlich gesagt konnten wir uns schwer trennen, da es uns letztendlich sehr gut gefallen hat und wir viele nette Menschen kennengelernt haben. Anyway … es gab entspanntes motoren und gegen Abend sogar noch ca. 7 Std. Winddrehung auf Nordost mit Zunahme auf 15 Knoten und dadurch erholsames dahingleiten unter Segeln :-) .

Aber wir haben ein kleines neues Problem. Scheinbar hat sich bei unserem kleinen Korallenkopfkontakt doch die Schraube ein wenig verbogen. Bis dato konnte ich eigentlich nix erkennen, aber seit gestern macht unsere Schraubenwelle doch zunehmend Geraeusche. Vielleicht ein Schaden durch die Unwucht?? Oder koennte es eventuell eine sich gelockerte Opferanode auf der Welle sein? Nix genaues weiss man nicht. Wir werden das Problem beim naechsten Stop mal angehen.

Ansonsten laeuft alles prima! 30 Meilen to go!


Jul 20 2007

War klar …!!

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… Schlafmuetzenalarm auf der Lauan :-(

Wie ihr seht, ist es mit der Abreise um 23.00 Uhr nichts geworden. Kleiner Besuch bei Graham, kleiner Besuch bei Hans … 20.00 Uhr zurueck an Bord. Ach komm, 2 Stunden schlafen und dann los! Klar, gute idee … nur … wie ihr seht waren die 2 Stunden dann doch ausgiebiger. Punkt 3 bin ich wach geworden!

Nun ist es zwar Freitag, aber da muessen wir nun durch. Daumen druecken … wir sind unterwegs!!


Jul 19 2007

Guckt Euch …!!

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… die Wetterkarte an :-) !! Das heisst ABMARSCH!!

Darauf haben wir doch wohl lange genug gewartet! Die aktuelle 24 Std. Karte zeigt so gut wie nix an Wind und Welle, somit duerfte der Trip zur Ecke von Honduras ein Kinderspiel werden. Auch fuer die naechsten Tage ist extrem ruhiges Wetter angesagt.

Wir gehen jetzt geich noch einmal rueber zu Josh und werden dann von dort aus gegen 23.00 Uhr starten, weil, Freitags fahren wir nicht los :-) . Unser erster Trip wird ca. 30 Stunden dauern. Dann sind wir an der Ecke angekommen, werden da 1-2 Tage bleiben und dann den (dann hoffentlich wieder auffrischenden) Wind bis hinunter nach Panama nutzen. Ok … c u later!!

Unser Wetter: http://weather.noaa.gov/fax/gulf.shtml

Unser naechster Stop: http://www.welt-atlas.de/datenbank/karte.php?kartenid=8-629


Jul 18 2007

Die letzten Tage …!!

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… troepfelten so dahin.

Das Hauptaugenmerk lag natuerlich taeglich auf den Wetterberichten. Und tatsaechlich … es deutete sich eine extreme Wetterberuhigung an. Also begannen wir mit der Planung unserer Abreise!

Dazu gehoerte natuerlich auch ein letzter Freitagsbesuch auf dem Maincay. Obst und Gemuese bunkern und nochmal bei Martin vorbeischauen. Ihr wisst schon, der Elektriker, der sich noch einmal unsere Lima zur Brust nehmen wollte. Leider gab es diesbezueglich schlechte Nachrichten. Die Jungs auf dem Festland haben die Lima definitiv nicht repariert. Teile der Dioden sind immer noch im Ar…! Naja … was solls … zahlen und lernen :-( . Dafuer hatte er aber eine guenstige neue Lima im Sack und, um es kurz zu machen, wir haben wieder Strom!!! Halter passend, Anschluesse passend …. YES!!

Samstag Nacht dann ein etwas seltsamer Vorgang! Irgendwann gegen 4.00 morgens sitzen Heike und ich senkrecht im Bett und scheuen uns an. Was war das denn gerade?? Einbrecher? Walattacke? Mast umgefallen? Eine kurze, mit Machete bewaffnete, Inspektion ergab nix genaues, also weiteschlafen. Beim samstaeglichen Nachmittagscocktail auf Joshs Cay dann die Erleuchtung. Ey guys … did you feel the Earthquake? Aha … wir erlebten in der Nacht also unser erstes Erdbeben. Fragt jetzt bitte nicht wie stark, ich weiss nur, das es scheinbar gut gerumst haben muss. Die Inselbewohner sprachen von wackelnden Haeusern und wir haben es ja immerhin vor Anker liegend gespuert??!!

Den Sonntagabend verbrachten wir dann noch einmal mit unseren neuen russischen Freunden beim Sundowner. Sie sind am Montagmorgen gestartet und das musste noch klein gefeiert werden :-) . Die 3 wollten ja eigentlich auch nur 2 Tage auf Guanaja bleiben. Nun sind es 3 Wochen geworden.

Unser Plan war es am Dienstag zu folgen! Also am Montag noch einmal rueber in die Sandy Bay damit wir uns dort von allen verabschieden konnten. Immerhin sind wir jetzt ja fast 7 Wochen hier und da haut man ja nicht einfach so ab. Ziemlich bloede Idee!!!

Den Abend verbrachten wir bei Picco (dem hiesigen TO-Stuetzpunktleiter) in dessen Strandbar. Tja … was soll ich sagen … 3 Stunden und einige Rums spaeter war an eine morgendliche Abreise nicht mehr zu denken. Mit dem Restalkohol??? Nene … dont drink and drive :-) :-) !! Machte aber auch nix, da sich auf See zwischendurch mal wieder eine kleine Stoerung aufbaute. Nu isses schon wieder Mittwoch, aber spaetestens am Freitag ….. es geht los!!


Jul 17 2007

Kleiner …!!

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… Zwischenbericht!!

Es geht weiter!!!!! Ab Donnerstag ist Flaute und so gut wie keine Welle vorhergesagt. Yippiehhhh!

Bericht ueber die letzten Tage (Erdbeben, neue Lima, Abschiedsgelage …) gibts morgen.


Jul 14 2007

Last …!!

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… Shoppingtour!

Das muss jetzt aber der letzte Besuch vom MainCay gewesen sein :-) . Hans holte uns und unsere Nachbarn puenktlich um 12.00 Uhr ab, damit wir unsere letzten Einkaeufe erledigen konten. Frisches Obst und Gemuese sind nun gebunkert und der Wetterbericht sagt fuer die naechste Woche endlich wenig Welle voraus. Das riecht schwer nach Aufbruch!! Mittlerweile hat sich auch noch ein weiteres Schiff (SY Vagabund) zu uns gesellt. Wir hatten die beiden schon auf Roatan kennengelernt und auch sie wollen nun den Versuch starten und ueber die Banks in Richtung Panama preschen. Nun muss der Wettergott doch ein Einsehen haben!!!

Abends sind wir dann alle (mal wieder) ins Restaurant von Joshs Cay und haben uns schon mal einen auf die bevorstehende Abfahrt genehmigt :-) Falls ihr uebrigens mal sehen wollt, was es da so zu sehen gibt … ich hab einen Link zu Graham (dem Besitzer des Cays) in die Linkliste eingefuegt. Aber jetzt nicht gleich alle buchen - was zu verstehen waere -! Graham ist scheinbar nicht mittellos und betreibt den Cay eigentlich nur aus Hobby. Macht alles schoen, baut ein Guesthouse nach dem anderen und sagt doch tatsaechlich: Do not send me to much visitors. Not to much stress on this beautiful place :-) Rentner eben!!


Jul 13 2007

Fundbuero …!!

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… am Strand!

Um mal wieder die Beine zu vertreten sind wir rueber auf Joshs Cay. Bisher hatten wir es ja nie weiter als bis ins Restaurant geschafft, aber so langsam machen sich doch die steifen Glieder bemerkbar. Also … Strandspaziergang! Dort dann die Entdeckung des hiesigen Fundbueros. Die gesammelten Flip-Flops und Schuhe der letzten Zeit zur freien Auswahl!

Danach dann nochmal rueber zu Bavaria Hans. Bei ihm versagte seit dem letzten Unwetter die Satelittenanlage. Haben wir dann aber wieder hinbekommen und den Erfolg mit ein paar Flor de Caña Reserva (Rum aus Honduras) begossen. Klar … der Tag war dann gelaufen :-)

Gleich gehts rueber zum Haupt Cay. Ein letztes Mal (HOFFENTLICH) einkaufen!


Jul 12 2007

Blinder …!!

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… Passagier entdeckt!

Da tauch ich doch ganz entspannt am Rumpf herum um noch ein wenig vom reichlich vorhandenen Bewuchs abzukratzen und was muss ich entdecken? Einen neuen Mitreisenden! Es handelt sich um einen gestreiften Schiffshalter. Eigentlich saugen die sich mit ihrem Ruecken an groesseren Fischen fest um dann dort ein herrliches Schmarotzerleben zu fuehren. Aber scheinbar leben sie wohl auch gerne am Rumpf von Schiffen um auf vorbeiziehende Fischchen zu warten oder, wie wohl in unserem Fall, auf Lebensmittelreste die ueber Bord gehen.

Nachdem sich ja schon vor Wochen die vermeintliche Maus als kleiner Gecko geoutet hat nun also ein weiterer Gast, der es sich scheinbar nicht nehmen lassen will uns ein Stueck zu begleiten. Und angriffslustig ist der Kollege auch noch. Beim Versuch ihn zu verscheuchen, stuerzt er sich doch tatsaechlich auf mich. Angeblich soll es Faelle gegeben haben, wo sich ein Schiffshalter auch mal an einem Taucherbein vergriffen hat. Naja … soooo gross ist er ja nicht :-)

Wettertechnisch nix neues! Wir warten!


Jul 11 2007

Kurzfristiger …!!

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… Weltuntergang!

Wow, das war mal wieder eine Tropical Wave (http://en.wikipedia.org/wiki/Tropical_wave) vom Feinsten. Innerhalb von Minuten legte der Wind auf zackige 40 kn zu und blitzartig stuerzten sich die Wassermassen auf uns herunter. Ist irgendwie immer wieder faszinierend …. gerade noch alles blau und auf einmal gehts los!

Ansonsten nix neues auf Guanaja. Wir putzen am Boot rum und warten auf bessere 72 Std. Vorhersagen.

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… da will doch nicht wirklich jemand segeln, odr.?


Jul 10 2007

Es ist …!!

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… zum verzweifeln (oder auch nicht?) !

Das Wetter ist wirklich seltsam. Wir kommen einfach nicht weg von hier. Im Moment habe wir hier immer folgenden Ablauf: Augen auf, Rundumblick … ah, flache See … koennen wir los? Moment, ich hol mal grad die neuesten Wetterinfos. Ach ne, bis zur Ecke knapp 3 m und Wind auf die Nase. Sobald wir um die Ecke rum sind, stehen da 3-4 m Welle. Und das dann auch noch bei 10-20 Meter Wassertiefe :-( . Ach… und guck mal … paar Meilen weiter sind es sogar knapp 5 m.

Sind wir im Stress? Ne! Ist uns langweilig? Ne! Haben wir einen Termin? Ne! Regnet es in Panama? Ja!

Ok … was machen wir heute??


Jul 8 2007

Wie es …!!

… zu erwarten war :-)

Irgendwie haben wir den ganzen Tag vertroedelt. Obwohl, unangenehm war es nicht. Erst das Fruehstueck mit frischgebackenem Brot und einem Riesentopf Erdnusscreme und danach rueber zu Hendricks Cay und Hans besuchen. Er und seine Frau haben sich dort wirklich ein kleines Einod geschaffen. Dank einer Suesswasserblase unter dem Cay wachsen dort nicht nur die ueblichen Palmen (welche uebrigens gerade ueberall in der Karibik sterben!!), sondern auch Unmengen an anderen tropischen Pflanzen. Selbst Noni (http://de.wikipedia.org/wiki/Noni) waechst hier wie Unkraut :-)

Die Stunden vergingen mit lustigen Geschichten ueber das HB und dessen Gaesten, Verkoestigungen von Noni in verschiedenen Variationen (naja … wers mag!) und last but nor least mit der Probe von selbstgebranntem Mangoschnaps. Dummerweise hab ich die Cam vergessen und kann euch somit keine Bildchen vom Cay bieten, aber - falls ihr euren Urlaub noch nicht gebucht habt - fahrt hin und schaut es euch an!! Selbst an Gaeste haben die beiden gedacht, ein schickes Gaestehaus gebaut und fuer Interessierte steht sogar eine Big Game Fishing Motoryacht zur Verfuegung! Na, und nen colles Tauchrevier und eine seeeehr entspannte Atmosphaere gibt es gratis dazu. Die Homepage von Hans findet ihr unter den Links zu Log-Themen…

Achja …. und wann das mit dem Wetter so weiter geht, trefft ihr uns vielleicht auch noch an :-)

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unsere derzeitige Aussicht :-)


Jul 7 2007

Schick …!!

… wars gestern Abend!

Nach einem entspannten Abendessen mit frischem Grouper und Wahoo bei Josh, ging es noch hinueber zur Crew von Zangesi auf einen lecker Absacker.

Alter Schwede, eigentlich ist -Neid- ja fuer uns ein unbekanntes Wort, aber ch muss gestehen, auf so einer 47 ft Catana wird man schon nervoes :-) . Ziemlich cooles Teil!

Den heutigen Vormittag wollte ich ja eigentlich nutzen, um mal das U-Schiff wieder zu schrubben. Pustekuchen! Ab ins Dinghy … raus ans Riff und nen bisschen rumschnorcheln. Dabei hab ich doch auch gleich mal die Videofunktion unserer kleinen neuen Digi-Knipse getestet. Macht doch glatt nicht nur schicke Fotos. :-)

Apropos … hatte ich schon erzaehlt, das Heike damit neulich bei einer Wanderung ausgerutscht und in einen Tuempel gefallen war? Heike ist gluecklicherweise nix passiert, aber die Knipse sagte keinen Mucks mehr. Ziemlich bloed …. 3 Monate jung und schon gestorben :-( . Aber wir hatten Glueck!! Nach 2 Tagen in der Sonne konnten wir schon wieder etwas auf dem Monitor erkennen und nochmal 2 Tage spaeter war wieder alles OK.

So, nu ab in die Heia und morgen mal rueber zu Bavaria Hans auf seinen Cay. Ihr wisst schon … der vom Hofbraeuhaus. Duerfte lustig werden.


Jul 6 2007

Umzug …!!

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… zu Joshs Cay.

Bevor wir hier festwachsen, sind wir fix schlappe 2 sm weiter geduest um mal wieder einen anderen Blickwinkel zu bekommen. Glasklares Wasser, Wlan an Bord …. was will man mehr. So koennen wir bis zur Wetterbesserung wenigstens wieder ausgiebig surfen, das Unterwasserschiff schrubben, mal wieder die Toilette auseinandernehmen und … auf die Lima warten :-) .

Neben uns ankert ein junges Paar samt Tochter. Stammen aus Russland und sind schon seit 7 Jahren mit einem fetten 48 ft. Hochseekatamaran unterwegs. Wir haben uns mit den 3en gleich fuer heute Abend auf nen Hamburger verabredet. Sollten wir mal echte Oligarchen kennenlernen? :-) :-)


Jul 5 2007

Zur Abwechslung …!!

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… mal wieder eine kleine Party.

Anette und Klaus, die derzeitigen Betreiber vom Manatee, feierten gestern ihren 25. Hochzeitstag. Sie riefen und ein Grossteil der hier lebenden Auslaender und ein Teil der Locals lies sich den Spass natuerlich nicht nehmen. Nette Party (ok .. die Musi war nicht ganz mein Geschmack :-) ) in deren Verlauf wir dann auch das Vergnuegen hatten - Bavaria-Hans - kennenzulernen. Hans war vor einigen Jahren Betreiber des Hofbraeuhaus in Muenchen. Wer uns kennt, weiss das wir uns natuerlich gerne seine interessanten Geschichten aus der Zeit angehoert haben. :-)

Und noch eine nette Bekanntschaft haben wir gemacht: Martin, lokaler Elektronikspezialist. Will doch glatt gleich mal vorbeikommen und unsere Lima mitnehmen um sie sich mal zur Brust zu nehmen. Ok … Wetter laesst uns immer noch nicht weg … also was solls. Ein Versuch kann ja nicht schaden. Ich geh gleich also mal wieder in den Maschinenraum, verrenke mir die Arme und Beine schraub dat Ding wieder ab.

Das Daypic zeigt Guanajas -Hauptstadt- :-) . Aufgrund der Massen an Sandflys die sich bei Windstille ueber alles lebende hermachen um es zu zerfleischen, haben es die Bewohner vorgezogen sich vor der Insel auf einem Cey niederzulassen. Immer eine schoene Brise und somit keine Sandflys! Die Insel ueberlassen sie dann lieber den Touris und Gringos :-)


Jul 4 2007

Zwischenzeitliche Gedanken …!!

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… ueber Alternativen zur Weiterfahrt hatten wir uns sogar auch schon gemacht :-)

Das Daypic zeigt einen kleinen Teil des Anwesens von Anke und Bernd. Sie sind derzeit nicht vor Ort, haben es aber waehrend ihrer Abwesnheit immer ganz gern, wenn jemand dort wohnt und ein wenig die Augen offen haelt. Tja … was soll ich sagen … wir haben allen Ernstes daran gedacht uns hier fuer ein paar Monate haeuslich niederzulassen. Aber keine Sorge, nach 3 Tagen war der Gedanke schon wieder verflogen :-). Wir wollen weiter … Panama und die San Blas Inseln rufen! (Ja Ingo!! Auch die Hulas!!)

3. Teil der Lima Saga: Die Lima kam dann also eine Woche spaeter wieder zurueck. Stutzig machte mich als erstes die neue Lackierung. Statt in schickem Ferrari-Rot glaenzt sie nun in Silber. Haben wir das bestellt?? Egal … am naechsten Tag eingebaut kam gleich die Ernuechterung. Das Ding laeuft nur mit halber Kraft. Schlappe 20 Ampere am Ausgang und die Ladeleuchte geht nicht ganz aus. Prima!! Aber immerhin sind ja 20 Ampere besser als nix, also liessen wir die Maschine laufen um zu sehen ob sie wenigstens durchhaelt. Ihr ahnt es sicher schon …. 1 Stunde spaeter war es das! Nix geht mehr. Ladeleuchte knallhell und am Ausgang Null Ampere. Was tun?? Wir hatten 3 Moeglichkeiten: 1. Lima in den Flieger und wieder zurueckschicken (Ach neee, lass mal) 2. Nach La Ceiba zuruecksegeln und versuchen ob man vor Ort besser agieren kann (Auch bloed! Sind 80 sm die dann ja auch wieder zurueckgeduest werden muessen, dazu Marinagebuehren, staendig mit dem Taxi in die Stadt usw. usw.) 3. Sch … auf die Lichtmaschine! Wozu brauchen wir sie denn?

Und genauso machen wir das. Solar und Wind reichen fuer den normalen taeglichen Bedarf aus und im Notfall haben wir ja immer noch unseren kleinen Hondagenarator. Der schafft es zwar nicht das 50 Ampere Ladegeraet zu betreiben (wieso eigentlich nicht?), aber zum Glueck haben wir immer noch das Ladegeraet vom Voreigner an Bord. Macht zwar nur 15 Ampere, aber klappt mit dem Generator. Und falls jetzt der Einwand kommt: Ja.. aber … was ist mit den Starterbatterien?? No problem! Die haben 24 Volt und ihre eigene Lima :-)

Eins haben wir bei diesem - zugegebenermassen eigentlich laecherlichem Problem - gelernt. Bevor es auf den Pacific und in entlegene Gegenden geht, muss doch eine groessere Ersatzteilliste her. Bis dato waren Reparaturen ja nie ein Hindernis. Irgendwo gab es immer einen Shipchandler oder Spezialisten der das benoetigte Material vor Ort hatte. Aber schon hier auf Guanaja wird eine fehlende Edelstahlmutter zu einem echten Problem.

Ach … und noch eine neue Erfahrung machen wir gerade. In den letzten 2 Jahren waren wir ja von Defekten weitestgehend verschont geblieben. Kein Wunder … war doch auch fast alles neu. Aber so langsam aber sicher nagt auch an Lauan Salzwasser und salzhaltige Luftfeuchtigkeit. Ueberall kleine Baustellen!

Wie sagte neulich ein anderer Segler beim Bier: Willkommen im Club! Wir reparieren uns um die Welt!!

Aber sonst geht es uns gut :-)


Jul 3 2007

Keine …!!

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… Aenderung!

Es bleast mit 25 kn und wir fragen uns langsam ob wir hier vor August noch rauskommen. Spaetestens dann duerften wir aber aufbrechen koennen, da die See dann - lt. Aussage der hiesigen Fischer - bis hinunter nach Nicaragua wie ein Oelteppich sein soll :-) Heute morgen wollten wir uns wenigstens mal nach Joshs Cay verlegen um 1. mal einen andere Aussicht und 2. mal wieder Internet geniessen zu koennen … Pustekuchen .. selbst hinter dem Riff steht mittlerweile eine zackige Welle. Maechtig ungemuetlich da!

Ansonsten ist nix passiert, also hier der 2. Teil der Lima Saga: Am Tag nach dem Ausfall versuchten wir auf dem Hauptcay irgendjemanden zu finden, der eventuell unserer Lima wieder Leben einhauchen koennte. Und ihr glaubt es kaum, von weitem lacht uns ein grosses Schild an - Nats Alternator Store -. Dummerweise war allerdings der zustaendige Mechaniker nicht anwesend, da seine Frau erkrankt und er somit ans Festland musste. Ok .. wann kommt er wieder?? Manjana! Nun wissen wir ja alle, das -Manjana- aus dem spanischen kommt und nicht, wie vermutet, -Morgen- bedeutet, sondern -Nicht Heute-!! So war es dann auch. Nach 1 Woche haben wir es aufgegeben. Von dem Mechaniker nix zu sehen und wir mittlerweile genervt. Gluecklicherweise hattten wir aber immer genug Wind und Sonne, so das wir uns trotz angeschlagener Batterien und einem gestorbenen Solarpanel wenigstens um unseren Energiehaushalt keine groesseren Sorgen machen mussten. Ok, groessere Funkrunden oder abendliches Kino waren nicht drin, aber kalte Getraenke gab es immer :-) Achja … und die zerbroeselten Kabel hatten wir natuerlich zwischenzeitlich erneuert.

Aber was nun tun?? Einer der hiesigen Deutschen erzaehlte uns dann von seinem Bekannten am Festland. Guter Mann und besorgt alles!! OK, also die Lima ins Flugzeug (die Faehre faehrt nur 1x in der Woche) und hoffen das die das Ding da hinbekommen. Es sollte eine geschlagene Woche dauern bis die Lima wieder an Bord war!


Jul 2 2007

Zwangsstop…!!

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… oder wie einen eine Lima zur Verzweiflung bringen kann!

Vor ca. 3 Wochen trafen wir die Uppsen auf Roatan um dann mit ihnen gemeinsam von dort nach Panama zu segeln. Schon dort deutete sich allerdings irgendein Problem in unserem Stromhaushalt an. Irgendwie kam der Kuehlschrank nicht mehr richtig auf Touren. Eine - zugegebenermassen nicht hundertprozentige - Ueberpruefung der Kabelwege ergab einen Spannungsverlust auf dem Weg von Batterie zum Kuehlschrank in Hoehe von fast 4 Volt!! Das genuegte, um den Kuehlschrank bei niedrigem Batteriestand ein wenig durcheinander zu bringen. Seltsamerweise trat der Effekt nicht permanent sondern nur sporadisch auf!? Kein Riesenproblem, also … ab damit auf die To-Do Liste. Fataler Fehler!!

2 Tage spaeter lagen wir dann auch schon vor Guanaja. Wir genossen 2 Tage in der und schon bekannten Bucht vor dem Manatee (siehe Logbuch von Dezember) und warteten gemeinsam mit Tanja & Bernd, die vor Joshs Cay lagen, auf ein Wetterloch um weiter in Richtung Panama zu ziehen. Gerade als wir auch auf dem Weg zu Josh waren, stank es erbaermlich aus dem Motorraum. Ein Blick auf das Motorpanel versprach nix Gutes … Ladekontrolleuchte an und auf dem Amperemeter MULL Ausschlag. Zurueck am alten Ankerplatz ergab sich dann dies: Die Lichtmaschine war den Amperetod gestorben. Die leckende Wasserpumpe hatte dafuer gesorgt, das das Kabel zur Batterie direkt an der Lima zerfressen war. Von ehemals 25 qmm hingen noch ca. 1 qmm!! Daraufhin wusste die Lima natuerlich nicht mehr wohin mit ihrer Energie und hat dann erstmal die Kabel verschmorrt, danach die Dioden zerbroeselt und sich abschliessend ueber die Wicklung hergemacht! Totalausfall!!

Fortsetzung morgen :-)

Achja … das Daypic zeigt eine alleinstehende Delphin-Dame. Sie hat aus irgendeinem Grund vor Jahren ihre Herde verlassen und lebt nun hier hinter dem Riff. In regelmaessigen Abstaenden taucht sie am Schiff auf, bleibt eine halbe Stunde und taucht dann wieder ab. Mit ihr schwimmen kann man leider nicht :-( Naeher als 3 Meter kommt sie nicht an einen heran.


Jul 1 2007

Alles Roger …!!

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..an Bord!

Nur der Skipper war die letzten Wochen schlecht drauf und hatte irgendwie keinerlei Motivation um das Logbuch zu pflegen. Ob es an der mangelnden Glueckshormonproduktion durch das fehlende Nikotin oder an unserer abgerauchten Lichtmaschine und den verzweifelten Reparaturbemuehungen lag??? Wer weiss das schon. Nun ja, ihr seht das man auch trotz Palmen und tuerkisfarbenem Wasser mal nen klassischen Haenger haben kann! Nur nicht unterkriegen lassen heisst die Devise :-)

Derzeitiger Stand ist: Wir liegen immer noch vor Guanaja und kommen nicht weg. Irgendwie hat sich mitten in der Karibik ein Gebiet mit ziemlich viel Wind festgesetzt und hinterlaesst seinen Einfluss auch hier. 20-25 Knoten aus Ost und 6-9 ft Welle aus der gleichen Richtung. Nicht das wir etwas gegen den Wind haetten …. auch die Wellen sind ja bekanntlich - wenn brav raumschots - nicht das grosse Problem, aber fuer die naechsten ca. 200 sm gilt das gleiche wie fuer den Weg hierher … Wind auf die Nase und Welle kurz und knackig … nene, nix fuer uns (und 2 anderen Schiffen die nach Panama wollen)!

Die Odyssee mit unserer Lima und anderen Kleinkram erzaehl ich euch in den naechsten Tagen. Lt. aktuellem Wetterfax bleibt das Wetter die naechsten 3 Tage noch so wie es ist und soooo viel gibt es von hier ansonsten nicht zu erzaehlen :-)