Okt 9 2007

So …!!

… weiter geht es mit der Logbuchschreiberei. Wehe dem es glaubt einer wir haetten nix zu tun … weit gefehlt :-)

Aber ich will erst mal da weitermachen wo es heisst … Fortsetzung morgen …! Ist wohl auch schon wieder 2 Wochen her :-(

Wir waren ja irgendwie in der Bluefield Lagoon haengengeblieben. Es war dort einfach auch nur zu schoen. Besonders unser Besuch bei den Einheimischen (Ngoebe oder auch Guaymi genannt) hat uns maechtig beeindruckt. Fragt mich nicht wieso … es waren einfach nur extrem freundliche Menschen und eine wunderbare friedliche Atmosphaere.

Und im Gegensatz zu den Kuna Indianern der San Blas Inseln wurde hier nicht fuer jedes Foto abkassiert :-) Ganz im Gegenteil. Kaum hatten wir die Kamera gezueckt umzingelte uns schon das halbe Dorf. Jeder war gierig darauf sein Antlitz auf dem Display zu bewundern :-)

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Leider konnten wir den Wunsch nach Abzuegen natuerlich nicht erfuellen, aber die Haupthuette des Dorfes hatte ja immerhin einen Fernseher samt DVD Player :-) Ich also rueber zur Lauan und fix ne schicke Fotoshow auf DVD gebrannt. Die naechsten Abende duerften gerettet gewesen sein.

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Am naechsten Tag ging es dann fuer uns wieder weiter. Irgendwann wollten wir ja mal in Colon ankommen :-) . Da unsere Welle mittlerweile immer mehr Geraeusche machte wollten wir so viel wie moeglich segeln und lt. Wetterbericht eines anderen Schiffes sollte es fuer die naechsten 2 Tage ein wenig Wind geben. Also los ….

Aber das war natuerlich wieder nix. Kaum raus aus der Bucht und die Lappen hochgezogen schlief der Wind ein. Aaaaber …. 2 Knoten Stroemung in Richtung Colon. Was macht also Fahrtensegler wenn er nicht motoren will und dazu auch nicht in Zeitstress ist?? Richtig!! Treiben lassen :-)

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Nach kanpp 2 Tagen erreichten wir dann tatsaechlich Colon. Wir waren soooo schnell das es sich diverse Voegel und sogar ein ca. 8 m Walhai (whaleshark) nicht nehmen liessen uns ein Stueck zu begleiten. Seeeehr interessant :-)

Die beiden Kollegen auf den Fotos begleiteten uns sogar bis zum Ankerplatz in Colon.

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Die Einfahrt in Colon war ziemlich spektakulaer. Schon von weitem erblickten wir ein Lichtermeer und je naeher wir kamen umso mehr entpuppten sich diese Lichter als ein Heer von Tankern und Containerschiffen die vor der Einfahrt nach Colon warten um in den Kanal einzulaufen. Es war schon ein cooles Gefuehl mit der kleinen Lauan durch das Ankerfeld zu kriechen. Um einen herum nur Monsterschiffe! Zum Glueck ist in der Nacht der Panamakanal geschlossen, so das wir in Ruhe das Ankerfeld durchqueren und durch die schmale Einfahrt nach Colon und auf unseren Ankerplatz schluepfen konnten.

Fortsetzung morgen .. (sicher :-) )
P.S. Ich schreib hier jetzt mal keine Abhandlung ueber den Kanal (wie gross, wie tief, wie breit etc.) ! Guckt in die Linkliste :-)


Sep 21 2007

Back again …!!

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Juchu … Pactor ist wieder da und wir also wieder ohne Internetcafe am Netz :-)

Mal ueberlegen … was war zuletzt?? Ahso … also … Internet in Bocas ging nicht mehr, uns wurde auch langsam langweilig .. also weiter und auf in Richtung Colon. Geplant war eine Tour von ca. 1,5 Tagen, aber es wurden natuerlich mal wieder mehr.

Da es ausserhalb der Bocas Area noch eine ziemliche Welle hatte, entschlossen wir uns innerhalb der Bucht zu segeln. War am Anfang auch ziemlich gemuetliches segeln. 5-10 Kn Wind, flache See was will man also mehr. Nach ca. 5 Stunden hatten wir dann die Bucht durchquert, mogelten uns durch ein paar Riffe und Korallenkoepfe und befanden uns dann auf offener See. Und man gklaubt es kaum … gerade noch perfektes Wetter zogen innerhalb von 30 Minuten fette Wolken auf. Just als wir darueber nachdachten, ob wir mal nen bisschen reffen sollten, ging der Spuk dann auch schon los … 1 Stunde lang blies es mit 30-45 kn. Rechts und links, hoch und runter … Rollercoastersegelei der besonderen Art :-) . Prompt stellten sich auch die ersten Ermuedungserscheinungen bei der Crew ein und wir beschlossen die naechste geschuetzte Bucht anzulaufen. Dank defektem Pactor hatten wir ja nicht mal akkurate Wetterberichte fuer die naechste Zeit … nene, besser abwarten und Bier trinken.

Was soll ich sagen … der unfreiwillige Stop hat sich mehr als gelohnt. Bluefield Lagoon, oder auch Bahia Azul genannt, war oder ist mal wieder so ein echter Hot Spot. Nix los, aber extrem freundliche Einwohner (Ngoebe Inidaner), atemberaubende Landschaft, geschuetz vor Wind und Welle, also wieder ein klassischer - stay a long time - Platz :-)

Fortsetzung morgen …..