Jan
25
2007
… klein und mit besonderem Charme!
Die vorgelagerte Barre war dann doch nicht das grosse Problem. Wir waren - just in time - waehrend des Hochwassers da und hatten staendig einen halben Meter Wasser unter dem Kiel. Perfekt gelaufen! Nachdem wir den Anker vor dem Mainpier fallen gelassen hatten, hiess es erstmal warten. Die Officials erlauben es nicht das Boot zu verlassen um sie dann persoenlich aufzusuchen. Aber man merkte, das Yachties hier zum normalen Tagesalltag gehoeren. Kaum war Lunchtime vorbei (14.00), kamen auch sogleich 4 seeeeehr nette Kollegen an Bord. Portkapitaen, Arzt der Gesundheitsbehoerde, Chef der Einwanderungsbehoerde und Zollbeamter machten es sich im Cockpit gemuetlich, verbrauchten unseren restlichen Vorrat an Multivitaminsaft (Wasser wollten sie nicht!) und erzaehlten uns wie alles weitere ablauft. Und das geht folgendermassen: Erst zur Bank um lokale Waehrung zu holen, dann zur Einwanderungsbehoerde und dort Immigration und Doktor bezahlen, dann durch die halbe Stadt zum Zoll und den bezahlen, und last but not least zum Portkaptaen, da der ja auch noch ein wenig Geld braucht
Hoert sich aber alles schlimmer an als es war!!!! Die Jungs waren wirklich sehr nett und haben uns wiederholte male etwas ueber Guatemala erzaehlt und uns viel spass gewuenscht! Nur ….. an Bord haben sie ausser quatschen und Saft sueppeln NIX gemacht
. Die ganze prozedur haette eigentlich gleich an land erfolgen koennen??!! Naja … haben wohl nicht sooo viel zu tun und gucken sich halt mal gerne Schiffe an!
Ach, fast vergessen. Geld ist hier ein echtes Problem. Wer denkt, er koenne hier grad mal die Karte zuecken und den Automaten erleichtern, liegt ziemlich daneben. Die Automaten waren schlicht und ergreifend leer. Auf Anfrage in der Bank erhielten wir die Antwort: Sorry… im Moment haben wir kein Geld um die Automaten zu befuellen. na gut denken wir, zum Glueck haben wir ja noch Dollars an Bord ….. tauschen wir halt die! Weit gefehlt …. auch dafuer fehlt den Baenkern das noetige Kleingeld. Hmm … das sieht nach einem echten Problem aus. Wir haben zwar 100 Dollar tauschen koennen, aber die sind gleich fuer die Officials draufgegangen
.
Anyway … fuer ein lecker Abendessen hat es noch gereicht (4 US fuer 2!!!) und gleich werden wir nochmal an Land gehen und schauen ob die Bank vielleicht heute ein wenig Geld bekommen hat. Wenn nicht??? Am Ende des Rio Dulce kommt die Stadt Fronteras und einige Marinas … vielleicht geht da ja etwas??
Dieser Artikel wurde am 25. Januar 2007 (Donnerstag) um 08:31 Uhr geschrieben
... vor einem Jahr: War wohl nix …!!
Topics: einklarieren, Guatemala, Livingston, Rio Dulce
Okt
18
2006
Um 15.00 Uhr fiel der Anker vor dem Club Nautico Cartagena. Die hiesigen Behoerden gestatten es einem nicht sich selbst einzuklarieren, deshalb wendeten wir uns hierfuer an Manfred …..Stuetzpunktleiter Kolumbien vom Trans Ocean Club. Dank Pactor und Email von Bord hatte ich schon vor Cartagena Kontakt zu ihm aufgenommen, so das er uns schon am Pier erwartete.
Ihr glaubt es nicht….die ganze Prozedur dauerte tatsaechlich fast 3 Stunden. Obwohl nur Zettel ausgefuellt wurden, mussten wir alle dabei sitzen bleiben ;-( . Und das war dann noch nicht einmal alles. Heute morgen holte uns Manfred ab und wir mussten mit ihm nochmal zum Flughafen um dort Stempel in die Paesse zu bekommen. Auch hier interessierte sich mal wieder keiner fuer uns. Aber vor Ort sein mussten wir. Naja….wenigstens hatten wir so eine kleine Stadtrundfahrt fuer lau!
Auf dem Rueckweg dann Geld besorgen, shoppen und jetzt das Schiff aufraeumen. Was Cartagena zu bieten hat, werden wir spaeter testen!
Dieser Artikel wurde am 18. Oktober 2006 (Mittwoch) um 14:16 Uhr geschrieben
Topics: Cartagena, einklarieren, Kolumbien
Mär
18
2006
Vor uns liegt ein herrlicher Segeltag nach Union Island. Dort muessen wir fuer die Grenadienen einklarieren. Wieder ankern wir in einer traumhaften Bucht und bereiten alles fuer den Landgang vor. Zum Einklarieren muessen wir zum nahegelegenen Flughafen, wo regelmaessig kleine Propellermaschinen landen. In der Stadt merkt man schnell, dass hierhin auch viele Charterschiffe kommen, die von St. Lucia oder Martinique kommen und alles fuer die Touristen vorbereitet ist: Alles ist bunter und die Laeden locken mit mehr oder weniger schoenen Andenken. Oben auf dem „Berg“ lockt Hills Fort mit einem wunderbaren Ausblick. Heike und ich beschliessen, in den fruehen Morgenstunden den Aufstieg in Angriff zu nehmen um die Karibik auch mal von oben zu bewundern.
Dieser Artikel wurde am 18. März 2006 (Samstag) um 08:09 Uhr geschrieben
Topics: einklarieren, Karibik, Union Island
Mär
10
2006
Das war mal wieder eine Überfahrt (fast) nach unserem Geschmack. Raus aus der Bucht, Segel hoch, Windfahne justieren und los ging es. Dummerweise konnten wir – da Wind fast nördlich – nicht direkten Kurs auf Grenada setzen und hatten die Insel dadurch am morgen in 15 sm querab. Praktisch…..der Wind dreht gerade wieder auf Nordost zurück, also jetzt gegenan motoren :-). Macht ja nix! Um 10.00 dann Landfall auf Grenada. Wir fahren direkt durch in die Lagune von der Hauptstadt St. George. Dort werden wir erstmal mit einem schicken Regenguss empfangen. Einen freien Platz zu finden erweist sich dann noch als ziemlich tricky. Hier ist gemütliches Kuscheln angesagt, so das der Abstand je zwischen den Schiffen je nach Windrichtung ca. 10 m beträgt
Dann ging es rüber zu extrem freundlichen Offices zum Einklarieren. „ Ah…u r coming from Trinidad. Did you like the carnival? In next year u have to come to Grenada. Big Party too!!” Ok,.machen wir.
Dieser Artikel wurde am 10. März 2006 (Freitag) um 08:42 Uhr geschrieben
Topics: einklarieren, Grenada, Karibik, Landfall, St. George
Feb
18
2006

Es ist geschafft! Nach 2799 Seemeilen haben wir in der Carlisle Bay vor Bridgetown, der Hauptstadt von Barbados den Anker geworfen. Gegen 4.25 UTC in der letzten Nacht, war es mir vergönnt Heike mit einem lauten TERRA, TERRA, TERRA aus der Koje zu locken. Wir sahen die ersten Lichter von Barbados. Leider ging der Wind wieder zurück und Ferdi musste ran, aber dafür empfing uns Barbados mit einem herrlichen Sonnenaufgang und ruhiger See. Gegen 12.00 Ortszeit liefen wir in den Deepwater Hafen ein und Heike ging zum Zoll um uns einzuklarieren. Danach raus in die Bucht, wo es ein großes Hallo gab. Andi und Rudi von der Segelyacht Uhuru empfingen uns schon. Die beiden hatten wir in den letzten Wochen ueber die tägliche Wetterrunde auf Intermar kennen gelernt. Lustig, wenn man Leute trifft, mit denen man bis dato nur ueber Funk Kontakt hatte. Übrigens hatten sie 900 sm vor dem Ziel einen Ruderausfall und sind den Rest der Strecke nur mit einem Notruder aus Spibaum und Bodenbrett gesegelt. HUT AB!! In der Bucht lagen dann auch noch alte Bekannte aus Las Palmas
Apropos Funk….unsere Angelrutenantenne bewährtsich wirklich prima. Ich hatte vorhin doch tatsaechlich Kontakt mit unserem Funkfreund Joerg in Deutschland! Falls einer der hier lesenden uebrigens Infos ueber Funk an Bord braucht….Joerg ist die richtige Adresse (www.yachtfunk.com oder info@yachtfunk.com). Ich will ja keine Werbung machen, aber ich bin ihm echt dankbar, das hier alles so prima funktioniert. So…..jetzt gehen wir noch kurz an Land um ein Bierchen zu zischen und dann wird erstmal……AUSGESCHLAFEN!!!
Dieser Artikel wurde am 18. Februar 2006 (Samstag) um 08:00 Uhr geschrieben
Topics: Barbados, Bridgetown, Carlisle Bay, einklarieren, Landfall, Zoll