Jul 20 2007

War klar …!!

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… Schlafmuetzenalarm auf der Lauan :-(

Wie ihr seht, ist es mit der Abreise um 23.00 Uhr nichts geworden. Kleiner Besuch bei Graham, kleiner Besuch bei Hans … 20.00 Uhr zurueck an Bord. Ach komm, 2 Stunden schlafen und dann los! Klar, gute idee … nur … wie ihr seht waren die 2 Stunden dann doch ausgiebiger. Punkt 3 bin ich wach geworden!

Nun ist es zwar Freitag, aber da muessen wir nun durch. Daumen druecken … wir sind unterwegs!!


Jul 19 2007

Guckt Euch …!!

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… die Wetterkarte an :-) !! Das heisst ABMARSCH!!

Darauf haben wir doch wohl lange genug gewartet! Die aktuelle 24 Std. Karte zeigt so gut wie nix an Wind und Welle, somit duerfte der Trip zur Ecke von Honduras ein Kinderspiel werden. Auch fuer die naechsten Tage ist extrem ruhiges Wetter angesagt.

Wir gehen jetzt geich noch einmal rueber zu Josh und werden dann von dort aus gegen 23.00 Uhr starten, weil, Freitags fahren wir nicht los :-) . Unser erster Trip wird ca. 30 Stunden dauern. Dann sind wir an der Ecke angekommen, werden da 1-2 Tage bleiben und dann den (dann hoffentlich wieder auffrischenden) Wind bis hinunter nach Panama nutzen. Ok … c u later!!

Unser Wetter: http://weather.noaa.gov/fax/gulf.shtml

Unser naechster Stop: http://www.welt-atlas.de/datenbank/karte.php?kartenid=8-629


Jul 18 2007

Die letzten Tage …!!

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… troepfelten so dahin.

Das Hauptaugenmerk lag natuerlich taeglich auf den Wetterberichten. Und tatsaechlich … es deutete sich eine extreme Wetterberuhigung an. Also begannen wir mit der Planung unserer Abreise!

Dazu gehoerte natuerlich auch ein letzter Freitagsbesuch auf dem Maincay. Obst und Gemuese bunkern und nochmal bei Martin vorbeischauen. Ihr wisst schon, der Elektriker, der sich noch einmal unsere Lima zur Brust nehmen wollte. Leider gab es diesbezueglich schlechte Nachrichten. Die Jungs auf dem Festland haben die Lima definitiv nicht repariert. Teile der Dioden sind immer noch im Ar…! Naja … was solls … zahlen und lernen :-( . Dafuer hatte er aber eine guenstige neue Lima im Sack und, um es kurz zu machen, wir haben wieder Strom!!! Halter passend, Anschluesse passend …. YES!!

Samstag Nacht dann ein etwas seltsamer Vorgang! Irgendwann gegen 4.00 morgens sitzen Heike und ich senkrecht im Bett und scheuen uns an. Was war das denn gerade?? Einbrecher? Walattacke? Mast umgefallen? Eine kurze, mit Machete bewaffnete, Inspektion ergab nix genaues, also weiteschlafen. Beim samstaeglichen Nachmittagscocktail auf Joshs Cay dann die Erleuchtung. Ey guys … did you feel the Earthquake? Aha … wir erlebten in der Nacht also unser erstes Erdbeben. Fragt jetzt bitte nicht wie stark, ich weiss nur, das es scheinbar gut gerumst haben muss. Die Inselbewohner sprachen von wackelnden Haeusern und wir haben es ja immerhin vor Anker liegend gespuert??!!

Den Sonntagabend verbrachten wir dann noch einmal mit unseren neuen russischen Freunden beim Sundowner. Sie sind am Montagmorgen gestartet und das musste noch klein gefeiert werden :-) . Die 3 wollten ja eigentlich auch nur 2 Tage auf Guanaja bleiben. Nun sind es 3 Wochen geworden.

Unser Plan war es am Dienstag zu folgen! Also am Montag noch einmal rueber in die Sandy Bay damit wir uns dort von allen verabschieden konnten. Immerhin sind wir jetzt ja fast 7 Wochen hier und da haut man ja nicht einfach so ab. Ziemlich bloede Idee!!!

Den Abend verbrachten wir bei Picco (dem hiesigen TO-Stuetzpunktleiter) in dessen Strandbar. Tja … was soll ich sagen … 3 Stunden und einige Rums spaeter war an eine morgendliche Abreise nicht mehr zu denken. Mit dem Restalkohol??? Nene … dont drink and drive :-) :-) !! Machte aber auch nix, da sich auf See zwischendurch mal wieder eine kleine Stoerung aufbaute. Nu isses schon wieder Mittwoch, aber spaetestens am Freitag ….. es geht los!!


Jul 17 2007

Kleiner …!!

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… Zwischenbericht!!

Es geht weiter!!!!! Ab Donnerstag ist Flaute und so gut wie keine Welle vorhergesagt. Yippiehhhh!

Bericht ueber die letzten Tage (Erdbeben, neue Lima, Abschiedsgelage …) gibts morgen.


Jul 14 2007

Last …!!

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… Shoppingtour!

Das muss jetzt aber der letzte Besuch vom MainCay gewesen sein :-) . Hans holte uns und unsere Nachbarn puenktlich um 12.00 Uhr ab, damit wir unsere letzten Einkaeufe erledigen konten. Frisches Obst und Gemuese sind nun gebunkert und der Wetterbericht sagt fuer die naechste Woche endlich wenig Welle voraus. Das riecht schwer nach Aufbruch!! Mittlerweile hat sich auch noch ein weiteres Schiff (SY Vagabund) zu uns gesellt. Wir hatten die beiden schon auf Roatan kennengelernt und auch sie wollen nun den Versuch starten und ueber die Banks in Richtung Panama preschen. Nun muss der Wettergott doch ein Einsehen haben!!!

Abends sind wir dann alle (mal wieder) ins Restaurant von Joshs Cay und haben uns schon mal einen auf die bevorstehende Abfahrt genehmigt :-) Falls ihr uebrigens mal sehen wollt, was es da so zu sehen gibt … ich hab einen Link zu Graham (dem Besitzer des Cays) in die Linkliste eingefuegt. Aber jetzt nicht gleich alle buchen - was zu verstehen waere -! Graham ist scheinbar nicht mittellos und betreibt den Cay eigentlich nur aus Hobby. Macht alles schoen, baut ein Guesthouse nach dem anderen und sagt doch tatsaechlich: Do not send me to much visitors. Not to much stress on this beautiful place :-) Rentner eben!!


Jul 13 2007

Fundbuero …!!

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… am Strand!

Um mal wieder die Beine zu vertreten sind wir rueber auf Joshs Cay. Bisher hatten wir es ja nie weiter als bis ins Restaurant geschafft, aber so langsam machen sich doch die steifen Glieder bemerkbar. Also … Strandspaziergang! Dort dann die Entdeckung des hiesigen Fundbueros. Die gesammelten Flip-Flops und Schuhe der letzten Zeit zur freien Auswahl!

Danach dann nochmal rueber zu Bavaria Hans. Bei ihm versagte seit dem letzten Unwetter die Satelittenanlage. Haben wir dann aber wieder hinbekommen und den Erfolg mit ein paar Flor de Caña Reserva (Rum aus Honduras) begossen. Klar … der Tag war dann gelaufen :-)

Gleich gehts rueber zum Haupt Cay. Ein letztes Mal (HOFFENTLICH) einkaufen!


Jul 4 2007

Zwischenzeitliche Gedanken …!!

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… ueber Alternativen zur Weiterfahrt hatten wir uns sogar auch schon gemacht :-)

Das Daypic zeigt einen kleinen Teil des Anwesens von Anke und Bernd. Sie sind derzeit nicht vor Ort, haben es aber waehrend ihrer Abwesnheit immer ganz gern, wenn jemand dort wohnt und ein wenig die Augen offen haelt. Tja … was soll ich sagen … wir haben allen Ernstes daran gedacht uns hier fuer ein paar Monate haeuslich niederzulassen. Aber keine Sorge, nach 3 Tagen war der Gedanke schon wieder verflogen :-). Wir wollen weiter … Panama und die San Blas Inseln rufen! (Ja Ingo!! Auch die Hulas!!)

3. Teil der Lima Saga: Die Lima kam dann also eine Woche spaeter wieder zurueck. Stutzig machte mich als erstes die neue Lackierung. Statt in schickem Ferrari-Rot glaenzt sie nun in Silber. Haben wir das bestellt?? Egal … am naechsten Tag eingebaut kam gleich die Ernuechterung. Das Ding laeuft nur mit halber Kraft. Schlappe 20 Ampere am Ausgang und die Ladeleuchte geht nicht ganz aus. Prima!! Aber immerhin sind ja 20 Ampere besser als nix, also liessen wir die Maschine laufen um zu sehen ob sie wenigstens durchhaelt. Ihr ahnt es sicher schon …. 1 Stunde spaeter war es das! Nix geht mehr. Ladeleuchte knallhell und am Ausgang Null Ampere. Was tun?? Wir hatten 3 Moeglichkeiten: 1. Lima in den Flieger und wieder zurueckschicken (Ach neee, lass mal) 2. Nach La Ceiba zuruecksegeln und versuchen ob man vor Ort besser agieren kann (Auch bloed! Sind 80 sm die dann ja auch wieder zurueckgeduest werden muessen, dazu Marinagebuehren, staendig mit dem Taxi in die Stadt usw. usw.) 3. Sch … auf die Lichtmaschine! Wozu brauchen wir sie denn?

Und genauso machen wir das. Solar und Wind reichen fuer den normalen taeglichen Bedarf aus und im Notfall haben wir ja immer noch unseren kleinen Hondagenarator. Der schafft es zwar nicht das 50 Ampere Ladegeraet zu betreiben (wieso eigentlich nicht?), aber zum Glueck haben wir immer noch das Ladegeraet vom Voreigner an Bord. Macht zwar nur 15 Ampere, aber klappt mit dem Generator. Und falls jetzt der Einwand kommt: Ja.. aber … was ist mit den Starterbatterien?? No problem! Die haben 24 Volt und ihre eigene Lima :-)

Eins haben wir bei diesem - zugegebenermassen eigentlich laecherlichem Problem - gelernt. Bevor es auf den Pacific und in entlegene Gegenden geht, muss doch eine groessere Ersatzteilliste her. Bis dato waren Reparaturen ja nie ein Hindernis. Irgendwo gab es immer einen Shipchandler oder Spezialisten der das benoetigte Material vor Ort hatte. Aber schon hier auf Guanaja wird eine fehlende Edelstahlmutter zu einem echten Problem.

Ach … und noch eine neue Erfahrung machen wir gerade. In den letzten 2 Jahren waren wir ja von Defekten weitestgehend verschont geblieben. Kein Wunder … war doch auch fast alles neu. Aber so langsam aber sicher nagt auch an Lauan Salzwasser und salzhaltige Luftfeuchtigkeit. Ueberall kleine Baustellen!

Wie sagte neulich ein anderer Segler beim Bier: Willkommen im Club! Wir reparieren uns um die Welt!!

Aber sonst geht es uns gut :-)


Jul 1 2007

Alles Roger …!!

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..an Bord!

Nur der Skipper war die letzten Wochen schlecht drauf und hatte irgendwie keinerlei Motivation um das Logbuch zu pflegen. Ob es an der mangelnden Glueckshormonproduktion durch das fehlende Nikotin oder an unserer abgerauchten Lichtmaschine und den verzweifelten Reparaturbemuehungen lag??? Wer weiss das schon. Nun ja, ihr seht das man auch trotz Palmen und tuerkisfarbenem Wasser mal nen klassischen Haenger haben kann! Nur nicht unterkriegen lassen heisst die Devise :-)

Derzeitiger Stand ist: Wir liegen immer noch vor Guanaja und kommen nicht weg. Irgendwie hat sich mitten in der Karibik ein Gebiet mit ziemlich viel Wind festgesetzt und hinterlaesst seinen Einfluss auch hier. 20-25 Knoten aus Ost und 6-9 ft Welle aus der gleichen Richtung. Nicht das wir etwas gegen den Wind haetten …. auch die Wellen sind ja bekanntlich - wenn brav raumschots - nicht das grosse Problem, aber fuer die naechsten ca. 200 sm gilt das gleiche wie fuer den Weg hierher … Wind auf die Nase und Welle kurz und knackig … nene, nix fuer uns (und 2 anderen Schiffen die nach Panama wollen)!

Die Odyssee mit unserer Lima und anderen Kleinkram erzaehl ich euch in den naechsten Tagen. Lt. aktuellem Wetterfax bleibt das Wetter die naechsten 3 Tage noch so wie es ist und soooo viel gibt es von hier ansonsten nicht zu erzaehlen :-)


Dez 20 2006

Und los…!!

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Weiter gehts. Seit 8.00 Uhr sind wir unterwegs nach Roatan, Hauptinsel der Bay Islands.

Die letzten beiden Tage vor Joshs Cay stand ganz im Zeichen von Entspannung. Suesses Nichtstun auf einem herrlichen Eiland. Also…nochmal Kurzfassung von Guanaja! Wer absolute Entspannung in vollkommen stressfreier und urspruenglicher Atmosphaere sucht, dem sei diese Insel waermstens ans Herz gelegt. Zwar arbeitet man daran diese Insel fuer Touristen interessanter zu machen (u.a. zollfreie Zone, Strassenbau etc.) aber ich denke es wird noch einige Jahre dauern, bis sich hier echter Tourismus entwickelt. Derzeit gibt es ausser einer Handvoll Hotels nix, was den Standardtouristen hierher verschlagen wuerde. Also…. wer Interesse an Gastronomie, Tauchschule, Charterfirma, Jetskiverleih oder aehnlichen Tourismusdingen hat … hier ist der Platz wo noch einiges fehlt. Und die Grundstueckspreise sind (noch) seeeeeehr erschwinglich. Auch der Traum einer eigenen Insel kann noch guenstig verwirklicht werden. :-)

Ok … wir erkunden jetzt aber erstmal Roatan … und machen uns schonmal Gedanken wann und ueber welche Route wir nach Belize aufbrechen.


Dez 16 2006

Angesichts …!!

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… solcher Haeuser (Daypic) kommt man schon ins Gruebeln.

Soetwas kostet hier ca. 50000 US und das Land drumherum ist auch erschwinglich. Da ist es wohl nicht verwunderlich, wenn man darueber nachdenkt sich hier niederzulassen :-) . Aber… Muetter… keine Sorge, wir sind ja erst am Anfang unserer Reise. Niedergelassen haben sich hier dafuer aber schon ca. 20 Deutsche und die gleiche Anzahl Amerikaner. Fast alle lernten wir gestern zur Mittagszeit in - Pirates Dan - kennen. Dies ist die angesagte Kneipe, wenn es darum geht sich waehrend des Einkaufsbummels zu erfrischen. Wie gesagt… Freitags kommt das Versorgungsschiff vom Festland und auf dem Hauptcay ist die Hoelle los.

Tja… und was soll ich sagen… die Hoelle endete erst 6 Stunden und reichlich Bierchen spaeter. Da wir derzeit das einzige Schiff in der Bucht sind, hatten uns natuerlich schon alle gesehen und wollten sogleich die Geschichte unserer Reise erfahren. Im Gegenzug erfuhren wir dann die Geschichten all derjenigen, die im Laufe der Zeit ihre Zelte hierher verlegt haben. Alte Vietnamveteranen, Wracktaucher, Explosionsspezialisten uvm. Alles in allem ein recht bunter Haufen mit noch bunteren Geschichten. Fuer heute nachmittag sind wir auf eine Hochzeit eingeladen. Mal schauen was da so geht :-) .

Ansonsten…. es ist mal wieder Festwachsgefahr!! Unser Ankerplatz hat etwas von einer Badewanne und die Temperaturen sind mit 26 Grad seeeeehr angenehm. Gut das wir am 27.12 in Belize City sein muessen um Heikes Schwester aufzupicken.