Mai 1 2006

Auf nach Grenada …!!

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Um 10.00 Uhr ging der Anker auf mit Ziel Grenada. Diesmal allerdings nicht in die Hauptstadt St. George sondern an der Ostküste entlang mit Ziel Saint Davids Harbour. Lt. Reiseführer sollte dies eine kleine aber feine Bucht ohne die in den meisten Buchten übliche Anzahl an Charterbooten sein. Die Überfahrt war herrlich. Passender Wind (4-5 Bft.), Crew und Schiff wohlauf. Und dann die Krönung….endlich mal ein Fisch!!!! Dummerweise waren natürlich die Batterien der Kamera leer so dass es kein Foto für euch gibt. Wie wir herausfanden, handelte es sich aber um eine Grossaugenmakrele. Genau die richtige Grosse für uns. Nachdem wir sie an Bord geholt hatten, kam natürlich wieder die Weicheierdiskussion. Ey…mach du sie tot..nee…ich nicht…mach du doch….nee…ich kann nicht, bin ja am steuern. Grrr…also musste ich ran :-) Erschlagen? Kann ich nicht! Hab mir dann ein Messer genommen und dem armen Tier die Kehle durchgeschnitten. Dass danach das Deck aussieht wie nach einem Massaker, hätte mir auch mal jemand sagen können. In der Bucht angekommen hat Heike den Fisch dann – weil zu groß für die Pfanne - fein säuberlich filetiert. Lecker der Kerl! Die Bucht ist übrigens tatsächlich sehr malerisch. Außer uns nur 2 andere Boote und rundherum alles knallgrün bis ans Wasser.


Mär 14 2006

Einkaufen mal anders …!!

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Bevor es nun endlich in die Tobago Cays geht ist erstmal Bescherung angesagt. Von Heike und Michael erreichten uns zahlreiche Mails mit Wuenschen und Ersatzteilbestellungen. Von einer Pinneteuerung ueber Stromzange bis hin zu Gummibaerchen reichte die Liste. Muss man ja ausnutzen, wenn man Besuch aus der Heimat bekommt. (Ich hoffe mit 4 kg Haribo kommen die beiden, vor allem Michael, ein wenig hin!!). Auf einmal ein 5-Master in der Buchteinfahrt. Schnell das Fernglas und spekulieren: Ist das wohl die Royal Clipper aus „Traume unter Segeln“ des ZDF? Volltreffer! Majestaetisch schiebt sie sich in die Bucht und erfreut uns am Abend mit ihrer Beleuchtung. Nun gilt es erstmal die Vorraete fuer die naechsten Tage aufzufuellen. Hierbei bekommt die Redewendung „Einkaufen fahren“ eine zumindest fuer uns neue Bedeutung: Mit dem Dinghi bis direkt vor den Supermarkt!!!! Da schon die Vorraete einen grossen Einkaufswagen fuellten und wir noch zu dritt in das Dinghi passen muessen, fahren wir also 2 Touren. Am Nachmittag steht ein Ausflug nach St. Georges auf dem Programm. Ueberall nette Rastas, laute Musik und hupende Autos. Aber keiner ist genervt!! Alle lachen und sind freundlich und zuvorkommend. Einfach traumhaft. Leider hat der Hurrikan IVAN vor zwei Jahren deutlich seine Spuren hinterlassen. Der Aufbau geht nur schleppend voran und viele Hauser sind nur noch Ruinen, einige dagegen schon wieder sehr schoen hergerichtet. Vor allem natuerlich auf der Seite, wo die riesigen Kreuzfahrtschiffe anlegen. So morgen heisst es endlich „Anker auf“ und los nach Carriacou! Gruesse von der Lauan, Claudia


Mär 11 2006

Erste Erkundung …!!

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Bevor wir mit unserem Besuch eine ausgiebige Rundreise machen werden, haben wir schon mal einen Vorabcheck gemacht. Eigentlich wollten wir ja um 6.00 aufstehen um zeitig am Fischmarkt zu sein…..wurde aber natürlich wieder 10.00 :-). Glücklicherweise war noch Fisch da und unser Abendessen gesichert (NEIN..ich habe noch nix gefangen). Dann auf zum kurzen Stadtrundgang. Soviel vorab….solltet ihr gelesen haben, dass St. George zu einer der schönsten Städte in der Karibik gehört, das war mal! Schoen ist sie auf ihre Weise natürlich immer noch, aber leider hat Hurricane Ivan im letzten Jahr ziemlich viel verwüstet. Infos hierzu u.a. http://www.worldtrip.de/Karibik/Grenada/Ivan/grenada-ivan.html. Im Moment wird an jeder Ecke gebaut und renoviert. Als wir später zum Schiff zurückkommen, ist bei unseren Nachbarn schon ziemliche Stimmung. Ein anderes Schiff, welches vor uns gelegen hat, driftet herrenlos durch die Lagune und hat sich gemütlich bei unseren Nachbarn angedockt. Irgendwie scheint der Anker wohl nicht zu halten. Ein drittes Schiff welches hinter den beiden liegt bekommt natürlich Panik, dass die beiden auch noch Kontakt zu ihm aufnehmen. Ich bin dann zusammen mit dem Skipper des dritten Bootes (unser Nachbar ist Franzose und spricht natürlich kein englisch) ins Dinghy und wir haben dann für die driftende Yacht einen neuen, zweiten Anker geschmissen. Daraufhin konnten wir dann die beiden Schiffe entwirren und den Drifter neu parken. Erstaunlicherweise steckte der Schlüssel :-) Nachdem wir dann seinen Anker neu geschmissen hatten und ich gerade vorne stand um die Ankerleine des 2. Ankers dichter zu holen kamen die beiden Skipper auch schon angebraust. Von weitem wütende blicke und dann die frage, was ich denn wohl an deck zu suchen hätte. Naja…er hat die Sache dann ziemlich schnell kapiert :-) Erstaunlicherweise hat er dann noch nichtmal seinen – von uns gelegten – Anker kontrolliert sondern ist gleich zum Nachbarn um die Schäden zu checken. Dabei dachte ich immer HR42 Besitzer wären so penibel :-) :-) Anyway…nun ist er ausgelaufen ohne sich wenigstens mal zu bedanken. Hmmm….ne Dose Bier hätte er schon spendieren können :-)


Mär 10 2006

Grenada …!!

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Das war mal wieder eine Überfahrt (fast) nach unserem Geschmack. Raus aus der Bucht, Segel hoch, Windfahne justieren und los ging es. Dummerweise konnten wir – da Wind fast nördlich – nicht direkten Kurs auf Grenada setzen und hatten die Insel dadurch am morgen in 15 sm querab. Praktisch…..der Wind dreht gerade wieder auf Nordost zurück, also jetzt gegenan motoren :-). Macht ja nix! Um 10.00 dann Landfall auf Grenada. Wir fahren direkt durch in die Lagune von der Hauptstadt St. George. Dort werden wir erstmal mit einem schicken Regenguss empfangen. Einen freien Platz zu finden erweist sich dann noch als ziemlich tricky. Hier ist gemütliches Kuscheln angesagt, so das der Abstand je zwischen den Schiffen je nach Windrichtung ca. 10 m beträgt :-) Dann ging es rüber zu extrem freundlichen Offices zum Einklarieren. „ Ah…u r coming from Trinidad. Did you like the carnival? In next year u have to come to Grenada. Big Party too!!” Ok,.machen wir.